Abstract

Die jüngste Einführung der laparoskopischen Cholezystektomie (LAPC) hat die chirurgische Behandlung von Gallensteinerkrankungen revolutioniert. Es hat jedoch auch Zweifel an der zukünftigen Rolle der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) bei der Behandlung von Gallensteinen aufkommen lassen. In dieser Studie verglichen wir Patienten, die erfolgreich mit ESWL und Dissolutionstherapie behandelt wurden, mit Patienten, die mit LAPC behandelt wurden. Von 67 Patienten hatten 50 eine erfolgreiche Clearance mit ESWL, während 50 von 54 eine erfolgreiche LAPC hatten. Wir bewerten Behandlungsdauer, Rezidivrate (ESWL) und Behandlungskosten in beiden Gruppen. Alle Patienten hatten unkomplizierte symptomatische Gallensteine. Die Einschlusskriterien waren in beiden Gruppen ähnlich, mit Ausnahme von Patienten mit nicht funktionierenden Gallenblasen, die von der ESWL ausgeschlossen wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ESWL zwar nichtinvasiv ist und mit minimaler Morbidität einhergeht, aber auch kostspielig ist und eine hohe Ausfall- und Rezidivrate aufweist. Im Gegensatz dazu scheint die laparoskopische Cholezystektomie, die zwar einen kurzfristigen Krankenhausaufenthalt und eine Schwächung erfordert, eine sichere und wirksame Alternative mit einem Vorteil in Bezug auf Kosten und Dauer der Behandlung zu sein.

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