Bauunternehmer und Bauherren können von einem Verständnis des Schutzes vor Ansprüchen fehlerhafter Arbeiten durch Hausbesitzer profitieren. Ein kürzlich erschienener Artikel im Wall Street Journal prognostiziert, dass „die US-Investitionen in den Umbau und die Reparatur von Wohngebäuden in diesem Jahr die Rekorde des Immobilienbooms übertreffen werden“ und „in den nächsten drei Jahren schnell wachsen werden.“

Dieser Sprung in die Umbauaussichten bedeutet Chancen für Bauunternehmer im ganzen Land. Viele dieser Projekte werden zu glücklichen Hausbesitzern führen, einige jedoch nicht. Auftragnehmer, die diese Projekte übernehmen, können von unzufriedenen Hausbesitzern mit Vorwürfen mangelhafter Arbeit konfrontiert werden.

In diesen Fällen ist es wichtig, ein grundlegendes Verständnis dafür zu haben, wie das Gesetz funktioniert, um Auftragnehmer (einschließlich Hausbauer) vor falschen Behauptungen fehlerhafter Arbeiten zu schützen. Unabhängig von den verschiedenen Ansprüchen, die geltend gemacht werden könnten, einschließlich Vertragsbruch, Verletzung des Haftbefehls, Fahrlässigkeit, oder sogar Verstöße gegen das Deceptive Trade Practices Act, Das Gesetz, das Fälle mit Baumängeln regelt, ist das Texas Residential Construction Liability Act.

Was ist das Texas Residential Construction Liability Act?

Streitigkeiten zwischen Hausbesitzern und Bauherren oder Auftragnehmern fallen im Allgemeinen unter das Texas Residential Construction Liability Act (RCLA). Dieses Gesetz gilt für alle Streitigkeiten, die einen Konstruktionsfehler betreffen, der definiert ist als:

Angelegenheiten, die die Planung, den Bau oder die Reparatur eines neuen Wohnsitzes, die Änderung oder Reparatur oder Ergänzung eines bestehenden Wohnsitzes oder die Instandhaltung eines Wohnsitzes betreffen, über die eine Person eine Beschwerde gegen einen Auftragnehmer hat. Der Begriff kann alle physischen Schäden an der Residenz umfassen, jede Ausrüstung, oder die Immobilie, auf der die Residenz und die Ausrüstung angebracht sind, die in der Nähe durch einen Konstruktionsfehler verursacht werden. Tex. Prop. Code §27.001(4).

Ein Bauunternehmer ist nach diesem Gesetz als Bauunternehmer definiert, der mit einem Eigentümer einen Vertrag über die Reparatur oder Änderung eines Anbaus an einem bestehenden Wohnsitz abschließt, und umfasst den Eigentümer, Partner oder Mitarbeiter der Bauunternehmer. Hausbauer, Subunternehmer und der „Handwerker“ in der Nachbarschaft sind alle „Auftragnehmer“, die vom RCLA abgedeckt werden.

Wie kann der RCLA Auftragnehmer schützen?

Die RCLA bietet eine Reihe von Schutzmaßnahmen für Auftragnehmer, die Immobilien umbauen und später wegen schlechter oder fehlerhafter Arbeit angeklagt werden. Drei konkrete Beispiele dafür, wie dieses Gesetz zum Schutz von Auftragnehmern dienen kann, sind:

Hinweis. Die RCLA hat sehr spezifische Mitteilungspflichten. Die Nichtbeachtung dieser Anforderungen kann zur Abweisung von Ansprüchen führen. Beispielsweise muss ein Hausbesitzer, der einen Anspruch geltend machen möchte, dem Auftragnehmer eine schriftliche Aufforderung per Einschreiben zukommen lassen. Diese Forderung muss die angeblichen Baumängel identifizieren. Nach Erhalt dieser Aufforderung hat der Auftragnehmer 35 Tage Zeit, um die Arbeiten zu inspizieren, und 45 Tage, um eine Reparatur oder Abrechnung vorzuschlagen.

Ausnahmen. Zusätzlich zur Kündigungspflicht stehen Auftragnehmern im Rahmen des RCLA mehrere Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Beispiele hierfür sind Schäden, die durch Fahrlässigkeit einer anderen Person als des Auftragnehmers oder eines seiner Mitarbeiter verursacht wurden, Schäden, die durch normale Abnutzung verursacht wurden, sowie Schäden, die durch Schrumpfung aufgrund normaler Absetzung verursacht wurden.

Schadensbegrenzung. Der RCLA wurde erlassen, um die Beilegung von Mängelansprüchen im Wohnungsbau zu fördern. Für den Fall, dass ein Hausbesitzer ein angemessenes Reparatur- und Vergleichsangebot nicht annimmt, kann die Liste der dem Hausbesitzer zur Verfügung stehenden Schäden, einschließlich Anwaltskosten, von diesem Zeitpunkt an begrenzt sein.

Die RCLA kann auch Hausbesitzer für die Einreichung von frivolen Klagen gegen Auftragnehmer zur Rechenschaft ziehen und sie für Anwaltskosten und Gerichtskosten in solchen Fällen verantwortlich machen.

Was sollte ein Auftragnehmer tun, wenn ihm fehlerhafte Arbeiten vorgeworfen werden?

Jeder Bauunternehmer oder Bauherr, dem fehlerhafte Arbeiten vorgeworfen werden, sollte die Vorwürfe ernst nehmen. Maßnahmen müssen innerhalb des gesetzlichen Zeitrahmens getroffen werden, um die Rechte des Auftragnehmers zu wahren. Wenden Sie sich an einen erfahrenen Bauanwalt, um Ihre Optionen und die vorgeschlagene Antwort zu besprechen.

Die Kanzlei Nowak & Stauch, PLLC verfügt über langjährige Erfahrung in der Vertretung von Bauherren, Bauunternehmern und Zulieferern in Baumängelstreitigkeiten – wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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